Die wichtigste Aufgabe des Grünen Bericht ist die Darstellung der Einkommenssituation in der österreichischen Land- und Forstwirtschaft. 2011 war ein gutes Jahr für die österreichischen Bäuerinnen und Bauern. Die Preise und Mengen bei fast allen agrarischen Produkten verzeichneten eine positive Entwicklung, wodurch es gelungen ist in allen Betriebsformen Einkommenszuwächse zu erzielen. Dadurch konnte der Einkommensrückgang von 2009 ausgeglichen werden.
Am 1. Jänner 2014 beginnt die nächste EU-Finanzperiode. Ein neues Programm für die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums ist daher von Österreich zu erstellen und der EU-Kommission zur Genehmigung vorzulegen. Österreich ist es bisher immer gut gelungen ein erfolgreiches Programm zu erstellen. Diesen Weg gilt es auch für das zukünftige ländliche Entwicklungsprogramm unter Beteiligung der daran interessierten Kreise fortzusetzen. Es finden deshalb sowohl auf politischer als auch auf fachlicher Ebene intensive Diskussionen dazu statt. Es gilt nun die Vorschläge so zu adaptieren, damit eine reformierte Gemeinsame Agrarpolitik zum Zuge kommt, die ihren Zielen gerecht wird. Für mich ist die Sicherstellung der Finanzierung der wichtigste Teil der Verhandlungen. Man kann nicht ständig mehr von der Landwirtschaft und vom ländlichen Raum verlangen und gleichzeitig die Mittel kürzen.