Bericht über die Situation der österreichischen Land- und Forstwirtschaft lebensministerium.at
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Grüner Bericht 2014
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rupprechter2014

Ein lebenswertes Österreich stützt sich auf die Leistungen einer modernen, nachhaltigen und flächendeckenden Landwirtschaft. Der ländliche Raum spielt zudem eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der großen Herausforderungen der Zukunft. Ernährungssicherheit und Umweltschutz sind die Themen von morgen. Nur mit vereinten Kräften können wir die damit verbundenen Aufgaben optimal bewältigen. Dies gilt nicht nur für Österreich, sondern für ganz Europa. Umso wichtiger ist es, die Reformen im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik behutsam, aber konsequent und zügig umzusetzen.

Das Jahr 2013 war nicht einfach für Österreichs Landwirte. Der Grüne bericht 2014 lässt leider einen Einkommensrückgang erkennen. Die Gründe dafür liegen in niedrigeren Preisen für Getreide und Ölsaaten, gesunkenen Erntemengen bei Körnermais durch eine anhaltende Trockenperiode in den Sommermonaten, gestiegenen Aufwendungen für Futtermittel und verstärkten Investitionen in Maschinen sowie den damit verbunden höheren Abschreibungen.
Zumindest die Einkommen der Bergbauernbetriebe verzeichneten einen leichten Anstieg. Die flächendeckende Bewirtschaftung unserer Berge und Almen ist von hoher Bedeutung für die Lebensmittelerzeugung, den Tourismus, den Schutz vor Naturgefahren und den Erhalt der Artenvielfalt. Daher wird dieser Bereich auch 2014 mit gezielten Maßnahmen unterstützt und bei den Reformen begleitet, die die GAP mit sich bringt.

tn GB 20132014 wurde von der UNO offiziell zum internationalen Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe erklärt. Ich werde weiterhin unermüdlich dafür arbeiten, den Wert der Landwirtschaft verstärkt im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Doch die großen Leistungen der heimischen Betriebe müssen auch entsprechend abgegolten werden.

Der Grüne Bericht 2014 bringt wieder wichtige Erkenntnisse. Er hilft uns, agrarpolitische Problembereiche und Erfolge gleichermaßen zu analysieren sowie die entsprechenden Lehren und Konsequenzen zu ziehen.

Ich danke daher allen beteiligten für ihren Einsatz – von den zuständigen Abteilungen unseres Ministeriums bis zu den 2.209 freiwillig buchführenden land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, die uns ihre Daten zur Verfügung gestellt haben!

 (c) 2011